Checkliste für den Terrassenbau

Ob klein oder groß, eckig oder rund. Eine Terrasse gehört für viele zum Garten dazu. Damit ihr bei eurer Terrassenplanung nichts vergesst, geben wir euch die passenden Tipps und Tricks mit auf den Weg.

Planung ist das A & O!

Ohne die richtige Vorbereitung kann der Terrassenbau schnell zum Albtraum werden. Daher ist es sinnvoll sich im Vorhinein einen Überblick zu verschaffen, um gut vorbereitet zur Tat schreiten zu können. Von der Planung über den Bau bis hin zur Gestaltung haben wir daher einige Tipps und Tricks für euch zusammengeschrieben.

Der richtige Standort

Bevor ihr euch Material besorgt und mit dem Terrassenbau loslegt, solltet ihr eure Terrasse genau planen. Macht euch Gedanken darüber an welchem Standort sie sich in eurem Garten am besten machen würde.
Ihr habt einen großen Garten und viel Platz? Wie wäre es dann mit einer freistehenden Terrasse, die jederzeit vergrößert werden kann?
Oder wollt ihr vom Haus direkt auf die Terrasse treten können? Dann empfiehlt es sich die Terrasse an der Hauswand auszurichten.

Beim Standort der Terrasse solltet ihr auch immer die Sonne im Blick behalten. Für alle Sonnenanbeter unter euch empfiehlt es sich die Terrasse dem Süden nach auszurichten.
Die Morgenmenschen unter euch finden die morgendliche Energie der Sonne am besten auf einer Terrasse im Osten.
Und die Feierabendgenießer werden im Westen auf ihre (Sonnen-) Kosten kommen.

Die richtige Form und Größe

Bei der Form der Terrasse sind euch heute keine Grenzen gesetzt. Ob ihr sie klassisch eckig, länglich, rund oder doch außergewöhnlich gestaltet, eure Terrasse sollte euren Vorstellungen entsprechen und in das Gesamtbild von Haus und Garten passen.

Die Größe eurer Terrasse richtet sich vor allem nach euren Gestaltungswünschen. Notiert euch zunächst am Besten was ihr alles auf eurer Terrasse unterbekommen wollt. Von Gartenmöbel, über den Sonnenschutz bis hin zu euren Pflanzen und Dekoartikeln. Lasst euch hierbei inspirieren und fertigt verschiedene Skizzen an, auf denen ihr eure Gegenstände in mehreren Variationen anordnet. Habt ihr die beste Variante für euch rausgesucht, könnt ihr die ungefähre Größe für eure Terrasse ermitteln. Denkt dabei daran beim Platzieren eurer Möbel immer circa 1m Abstand vom Terrassenrand zu haben.
Ihr könnt die angedachte Größe auch an dem gewünschten Standort abstecken und dort immer wieder variieren bis ihr das richtige Maß für euch gefunden habt.

Das passende Ambiente

Für das passende Ambiente später, müssen schon bei der Planung und beim Bau der Terrasse wichtige Punkte beachtet werden.
Wollt ihr eure Terrasse beleuchten oder vielleicht mit elektrisch betriebenen Wasserspielen und Pflanzen verschönern, solltet ihr im Vorfeld unbedingt an benötigte Strom- und Wasseranschlüsse denken.

Die rechtliche Absicherung

Wichtig bei der Planung ist es auch sich über mögliche Regelungen eurer Gemeinden bzgl. eines Terrassenbaus zu informieren. Überschreitet euer Terrassenbau eine zulässige Größe benötigt ihr ggfs. eine Baugenehmigung. Und auch der Abstand zu Nachbarn muss beim Terrassenbau eingehalten werden. Informiert euch daher ggfs. bei eurer Gemeinde nach den örtlichen Vorschriften.

Das passende Material für das richtige Feeling

Holz für ein warmes Ambiente

Holz für ein warmes Ambiente

Holz ist mit seiner warmen Ausstrahlung das richtige Material für alle Naturliebhaber und Gemütlichkeitsfanatiker. Für den Terrassenbau eignen sich vor allem Harthölzer wie Bangkirai, Teak o.ä. Damit man möglichst lange Freude an seiner Holzterrasse hat, bedarf diese jedoch einer regelmäßigen Pflege.

Steinplatten für die leichte Pflege

Steinplatten für die leichte Pflege

Steinplatten sind im Gegensatz zu Holz pflegeleichter und langlebiger. Dies kann jedoch nach Art des Gesteins variieren. Der Fachhandel kann einen hier bestens beraten und hat meist gleich kleine Muster des Gesteins zu Präsentationszwecken zur Hand. Manche Fachhändler bieten sogar an die Muster mit nach Hause zu nehmen, um sich ein Bild vom Gestein im heimischen Garten machen zu können.

 

Pflastersteine für das gewisse Extra

Pflastersteine für das gewisse Extra

Dank der Farbvielfalt von Pflastersteinen könnt ihr eurer Kreativität bei der Gestaltung der Terrasse freien Lauf lassen. Mit ein bisschen Geschick wird euer Terrassenbelag dabei zu einem richtigen Kunstwerk und Hingucker in eurem Garten. Die Pflastersteine gibt es in verschiedenen Größen und zu unterschiedlichen Preisen. Genau wie Steinplatten sind auch Pflastersteine in der Pflege leicht zu händeln.

 

Kies für den schnellen Terrassenbau

Kies für den schnellen Terrassenbau

Kiesterrassen sind einfach anzulegen und eine kostengünstige Alternative, die Urlaubsfeeling versprühen lässt. Allerdings ist der Kiesuntergrund nicht für jeden Barfußläufer das passende Material und auch Gartenmöbel lassen sich schwerer platzieren.

 

WPC für splitterfreie Oberflächen

Wood Plastic Composite für splitterfreie Oberflächen

Der aus Holz- und Kunststoffasern bestehende Bodenbelag WPC (Wood Plastic Composite) ist besonders rutschfest, splittert nicht und verspricht eine lange Lebensdauer. Dank seiner Beschaffenheit ist er zudem einfach zu reinigen. Jedoch sollte beachtet werden, dass WPC ohne die richtige Pflege mit der Zeit ergraut und sich im Sommer bei starker Sonneneinstrahlung besonders aufheizt.

 

Der Bau muss sitzen!

Von Grund auf gut gebaut

Überprüft zunächst die Bodenbeschaffenheit eures Standortes für die Terrasse. Weiche Böden sind eher ungeeignet für den Bau einer Terrasse können jedoch mit den richtigen Maßnahmen ohne große Probleme als Untergrund genutzt werden.

Beachtet beim Bau eurer Terrasse, dass ihr ein Gefälle von 2% miteinberechnet und den Untergrund dementsprechend ausrichtet. Das Gefälle sorgt dafür, dass Wasser leichter ablaufen kann und später keine Rutschgefahr herrscht oder gar Schimmel auftritt.

Richtig verschrauben

Wollt ihr eure Terrassenelemente miteinander verschrauben, achtet darauf, dass ihr Schrauben aus Edelstahl verwendet, um unschöne Verfärbungen dieser zu vermeiden. Gleiches gilt auch für alle anderen Metallteile eurer Konstruktion.

Lange oder kurze Schrauben? Generell benötigt man bei längeren Schrauben etwas mehr Kraftaufwand, als beim Eindrehen kurzer Schrauben. Informiert euch bzgl. der passenden Schrauben für euer Material am Besten beim Fachpersonal, um später die nötige Stabilität der Terrasse gewährleisten zu können.

Um Schrauben leichter versenken zu können, solltet ihr die Löcher für die Schrauben zunächst vorbohren. Wählt hierzu einen Bohrer der ca. 1mm größer als die Schraube ist.
Für die optimale Ausrichtung eurer Schrauben und einem harmonischen Gesamtbild später, lohnt es sich eine Laserwasserwaage zu Hilfe zu nehmen.

Achtet darauf eure Schrauben gut zu versenken, um später auch Barfuß über eure Terrasse gehen zu können, ohne Gefahr zu laufen euch an hervorstehenden Schrauben zu verletzen.

Holz den Raum zum Atmen geben

Wollt ihr eine Holzterrasse bauen, müsst ihr daran denken, dass das Holz atmet. Sorgt daher dafür, dass Luft unter der Terrasse zirkulieren kann und das Holz durch geeignete Abstände genügend Platz hat, um sich zu bewegen.
Ihr könnt hierzu beim Verlegen der Holzdielen Abstandshalter verwenden.

Holzdielen versiegeln

Bevor ihr eure Terrasse beziehen könnt, solltet ihr die Schnittkanten eurer Holzdielen versiegeln, um deren Lebensdauer zu verlängern.

Vorsicht bei der Gestaltung!

Die Terrasse steht und endlich könnt ihr eure Pflanzen ansiedeln. Achtet hierbei darauf, dass ihr keine Bäume in unmittelbarer Nähe eurer Terrasse anpflanzt, da diese Feuchtigkeit mit sich bringen und somit dafür sorgen können, dass eure Terrasse fault oder zur echten Rutschgefahr für euch wird.

Habt ihr bei eurer Planung alles wichtige bedacht, kann es losgehen mit eurem Terrassen Projekt. Unser Werkzeugzubehör kann euch dabei tatkräftig unterstützen. Nachstehend findet ihr dazu eine passende Auswahl unserer Produkte.

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